Selbst­ver­wirk­li­chung: Ein großes Thema in der heutigen Gesell­schaft – vielleicht wichtiger denn je. Doch was bedeutet Selbst­ver­wirk­li­chung genau? Dahinter steht der Prozess seine Persön­lich­keit zu entfalten und die in uns veran­lagten Persön­lich­keits­ei­gen­schaften zu entwi­ckeln.
Um dieses Potential ausschöpfen zu können und das Maximum aus uns selbst und unseren Zielen heraus­zu­holen, wird ein weiterer Prozess unabdingbar: Selbst­wirk­sam­keit (auf englisch self-efficacy beliefs).

Erstmalig erforscht wurde das Konstrukt zur Selbst­wirk­sam­keit vom Psycho­logen Alfred Bandura. Dieser forscht seit den 1960er Jahren zum mensch­li­chen Verhalten und Denken sowie der mensch­li­chen Entwick­lung. Für ihn bezeichnet Selbst­wirk­sam­keit die Überzeu­gung, eine Handlung ausführen zu können und mit dieser etwas zu bewirken. Der Glaube an sich selbst: „Ich kann etwas bewirken.“

Handeln wir selbst­wirksam, dann sind wir voll in Aktion: Wir setzen uns für unsere Motive ein und verfolgen diese mit vollem Engage­ment. Darüber hinaus nehmen Menschen, die über eine hohe Selbst­wirk­sam­keit verfügen, mehr Heraus­for­de­rungen im Alltag an.
Genutzt wird diese Erkenntnis bereits in vielen Bereichen der Psycho­logie wie der Sucht­the­rapie oder im Bereich Gesund­heits- und Sport­psy­cho­logie. So führt eine Steige­rung der Selbst­wirk­sam­keit bei Klient*innen, die sich in einer Sucht­the­rapie befinden, zu nachweis­lich besserem Erfolg beim Entzug. Auch bei Sportler*innen, die ihre Selbst­wirk­sam­keit steigern konnten, konnte man eine physische Leistungs­stei­ge­rung nachweisen.

Auch für das Coaching ist Selbst­wirk­sam­keit elementar. Trauen Klient*innen sich selbst viel zu, werden sie in Zukunft ihr Potential viel besser ausnutzen können, indem sie sich auf neue, heraus­for­dernde Situa­tionen einlassen und diese engagiert angehen. Das Coaching hat somit eine viel höhere Erfolgs­chance.

Eine Studie der Univer­sität Hohenheim über den Zusam­men­hang von Coaching und Entre­pre­neurship, die diesen Sommer veröf­fent­licht wurde, konnte nachweisen, dass Selbst­wirk­sam­keit ein effizi­entes Mittel ist, um Proak­ti­vität, Stress­to­le­ranz und Kontroll­über­zeu­gung zu steigern, da diese positiv mitein­ander korre­lieren. (Fischer, M., 2020)

Beim Coaching unter­stützt der LINC PERSO­NA­LITY PROFILER Sie als Coach*in ideal. Es ermög­licht Ihnen, ein genaues Persön­lich­keits­profil von Ihren Klient*innen zu zeichnen. Denn mit dem LINC PERSO­NA­LITY PROFILER erhalten Sie eine detail­lierte Auskunft über die Persön­lich­keits­ei­gen­schaften, die Handlungs­mo­tive und Kompe­tenzen Ihrer Kunden. Sie können so erkennen, was ihre Kunden bereits gut können und für sich nutzen können und wo zukünf­tige Entwick­lungs­felder liegen. Somit bietet ist der LPP ein ideales Mittel, um die Selbst­wirk­sam­keit Ihrer Klient*innen zu stärken und sie somit auf dem Weg zur Selbst­ver­wirk­li­chung zu unter­stützen.

 

Quelle:

Fischer, M. (2020). Wie Business Coaching Entre­pre­neure unter­stützen kann — Eine Studie über die Beein­flus­sung von Wohlbe­finden, Stress, Selbst­wirk­sam­keit, Proak­ti­viät und Unter­neh­mens­er­folg. Stuttgart: Wirtschafts- und Sozial­wis­sen­schaft­li­chen Fakultät der Univer­sität Hohenheim.

 


Über die Autorin:

Tabea Schröder ist seit Januar 2020 Mitar­bei­terin bei der LINC GmbH und studiert aktuell Wirtschafts­psy­cho­logie an der Leuphana Univer­sität Lüneburg.


 

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